Prof. Dr. Christiane Reitz

Lehrstuhl für Latinistik

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Telefon: 0381 498-2781 

E-Mail:christiane.reitz
christiane.reitz@uni-rostock.de

Lebenslauf
  • Christiane Reitz studierte Klassische Philologie und Vergleichende Sprachwissenschaften an den Universitäten Bonn und Heidelberg.
     

  • Nach Assistentur und Hochschuldozentur an der Universität Mannheim und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Gießen und Heidelberg war sie von 1999 bis 2019 an der Universität Rostock tätig.
     

  • Zu ihren Arbeitsgebieten gehören die römische und griechische Epik, die Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte der antiken Literatur und der Themenkomplex „Fachschriftsteller“.
     

  • Sie ist u. a. Mitherausgeberin der Schriftenreihen Subsidia Classica, Itinera Classica und Litora Classica (VML-Verlag) und der Hypomnemata (Vandenhoeck und Ruprecht).
     

  • Im Jahr 2000 gründete sie den Verein der Rostocker Freunde der Altertumswissenschaften e.V., dessen 2. Vorsitzende sie bis 2019 war.
     

  • Sie war mehrfach Mitglied des Fakultätsrates, des Konzils und des Senats der Universität Rostock.
     

  • Von 2004 bis 2014 war sie Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes, von 2009 bis 2018 Mitglied des Auswahlausschusses der Alexander von Humboldt-Stiftung.
     

  • Trägerin des Landeslehrpreises des Landes Baden-Württemberg (1997) sowie des Förderpreises für Lehre der Universität Rostock (2007, gemeinsam mit Lorenz Winkler-Horaček)
     

  • 1. Vorsitzende der Mommsen-Gesellschaft von 2007 bis 2009
     

  • Stellvertretende Vorsitzende der Mommsen-Gesellschaft von 2009 bis 2011
     

  • 2014-2019: Vizepräsidentin der FIEC (Fédération internationale des associations d’études classiques)
     

  • Seit 2016: Mitglied des Tenure Board der Leibniz Universität Hannover

Publikationen (Auswahl)

Monographien

  • Die Nekyia in den Punica des Silius Italicus. Bern/Frankfurt am Main 1982 (Studien zur Klassischen Philologie 5. Zugl. Diss. Heidelberg 1982)
     
  • Zur Gleichnistechnik des Apollonios von Rhodos. Frankfurt am Main 1996 (Studien zur Klassischen Philologie 99)
     
  • Die Literatur im Zeitalter Neros. Darmstadt 2006 (Reihe: Klassische Philologie kompakt)

Herausgeberschaften (Auswahl)

  • (Gemeinsam mit Marietta Horster) Antike Fachschriftsteller: Literarischer Diskurs und sozialer Kontext. Stuttgart 2003 (Palingenesia 80); Wissensvermittlung in dichterischer Gestalt. Stuttgart 2005 (Palingenesia 85); Condensing texts – condensed texts. Stuttgart 2010 (=Palingenesia 98)
  • Werner Krenkel. Naturalia non turpia. Sex and Gender in Ancient Greece and Rome. Schriften zur antiken Kultur- und Sexualwissenschaft. Hrsg. von Ch. Reitz und W. Bernard. Hildesheim 2006 (Spudasmata 113), 2. Aufl. 2016.
  • (Gemeinsam mit Lorenz Winkler-Horaček) Amor und Psyche. Eine Erzählung in zwölf Bildern. Rahden/Westf. 2008
  • (Gemeinsam mit Nicola Hömke) Lucan’s Bellum Civile between epic tradition and aesthetic innovation. Berlin/New York 2010 (Beiträge zur Altertumskunde 282)
  • (Gemeinsam mit Norbert Kramer) Tradition und Erneuerung. Mediale Strategien in der Zeit der Flavier. Hrsg. von Norbert Kramer und Christiane Reitz. Berlin/New York 2010 (=Beiträge zur Altertumskunde 285)
  • (Gemeinsam mit Anke Walter) Von Ursachen sprechen. Eine aitiologische Spurensuche. Telling origins. On the lookout for aetiology. Hrsg. von Christiane Reitz und Anke Walter. Hildesheim 2014 (=Spudasmata 162)
  • Fabio Stok, Vom Papyrus zum Internet. Eine Geschichte der Überlieferung und Rezeption der antiken Klassiker. Übersetzt und bearbeitet von Christiane Reitz, Torben Behm, Markus Kersten, Lars Keßler und Svenja Mues, Rahden/Westf. 2017. Titel der italienischen Originalausgabe: I Classici dal Papiro al Internet, Roma: Carocci 2012
  • Mitherausgeberschaft der Reihen „Subsidia Classica“, „Itinera Classica“, „Litora Classica“(alle im Verlag Marie Leidorf, Rahden, Westf.)
  • Mitglied des Herausgeberteams der Reihe Hypomnemata (Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen)

Neuere Aufsätze (Auswahl)

  • (Gemeinsam mit A. Fuchs) Vertere. Zu Theorie und Praxis des Übersetzens in der Antike, in: Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens, hrsg. A. Buschmann, Berlin/Boston 2015, S. 35-68
  • Auctoritas in the Garden. Columella’s poetic strategy in De re rustica bk. 10, in: Ph. van der Eijk, M. Formisano (ed.), Knowledge, text and practice in ancient technical writing, Cambridge 2017, S. 217-230
  • Das Unendliche beginnen und sein Ende finden – Strukturen des Aufzählens in epischer Dichtung, Christine Schmitz, Angela Jöne, Jan Kortmann (Hgg.): Anfänge und Enden. Narrative Potentiale des antiken und nachantiken Epos, Heidelberg 2017, S. 105-118
  • Is Capaneus an Epicurean? A case study in epic and philosophy, in: Federica Bessone, Marco Fucecchi (Eds.), The Literary Genres in the Flavian Age. Canons, Transformations, Reception. Berlin/Boston, De Gruyter 2017 (=Trends in Classics Supplementary Volumes 51), S. 317-331

ausführliche Bibliographie

Projekte

Laufende Forschungsprojekte

Forschungsschwerpunkte

  • Antike Epik
  • Verkürzende Gattungen in der antiken Literatur
  • Rezeption der Antike in Literatur und Kunst