Numana (Prov. Ancona, Italien) entwickelte sich während der archaischen Zeit zu einem strategisch bedeutenden Hafenzentrum an der Adriaküste, das als Knotenpunkt für die Kontakte zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa diente. Dies belegen vor allem die zahlreichen Gräber, die in den heutigen Gemeinden Sirolo und Numana entdeckt wurden. Besonders einige Kreisgräber (sog. „Circoli“) weisen auf die Entstehung komplexerer sozialer und wirtschaftlicher Verhältnisse im Laufe des 6. Jhs. v. Chr. hin. In diese Zeit fallen auch die besonders reich ausgestatteten Bestattungen einiger Frauen wie die monumentale „Tomba della Regina“.
Vortrag von Giacomo Bardelli (Neapel): Strukturierung der Gesellschaft und kulturelle Kontakte im archaischen Picenum
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