Dr. Elisabetta Lupi

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alten Geschichte (bis Juni 2026 in Elternzeit, vertreten durch Dr. Bernadette Descharmes)

Raum: 202

Sprechzeit: Nach Vereinbarung per E-Mail

 

Lebenslauf

  • 2023–heute: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock (entfristet)
  • 2019: Preis der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover für besonderes Engagement in der Lehre
  • 2015–2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover
  • 2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaft der Technischen Universität Braunschweig
  • 2014–2017: Studium der Fächer Latein, Geschichte und Pädagogik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Abschluss: erstes Staatsexamen) 
  • 2014: Stipendium Ancient Textile Research (MoU Academic Exchange and Cooperation, Centre for Textile Research, Universität Kopenhagen – Leibniz Universität Hannover), Projekt: Der Konsum von Luxustextilien in Unteritalien
  • 2013: Promotion im Fach Alte Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2009–2012: Stipendiatin des Promotionskollegs „Geschichte und Erzählen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2005–2008: Master: Laurea specialistica in “Letterature e storia del mondo antico”– Università degli Studi di Sassari. Schwerpunkte: Alte Geschichte, Klassische Philologie und Epigraphik
  • 2001–2005: Bachelor: Laurea triennale in “Scienze dell’antichità, curriculum storico antico” – Università degli Studi di Sassari. Schwerpunkte: Alte Geschichte, Klassische Philologie, Klassische Archäologie und Epigraphik

Publikationen

Monographie

  • I pericoli dell’eudaimonia. La rappresentazione di Sibari nelle testimonianze letterarie di V–III secolo a.C., (Paradeigmata 49), Freiburg i. Br. /Berlin / Wien 2019. 

Herausgeberschaft

  • (zusammen mit J. Voges), Luxus – Perspektiven von der Antike bis zur Neuzeit, Stuttgart 2022.

Aufsätze

Zeitschriften

Sammelbände 

Rezensionen 

Tagungsberichte

  • Tagungsbericht: Halbinseln und Isthmen als geographische Faktoren und Räume des Austausches oder Rückzuges, Villa Vigoni, Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog, 04.04.2023–05.04.2023, in: HSozKult 13.09.2023. Link: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-138466

Sonstiges

  • Beiträge für das Lessico Etimologico Italiano (hrsg. von M. Pfister/W. Schweickard) Lemmata: congressus, consonantia(m), consonare, cor.
  • Übersetzung ins Deutsche: F. Meo, Taras und Canusium. Textilproduktion im Vergleich, in: B. Wagner-Hasel – M.L. Nosch (Hrsg.), Gaben, Waren und Tribute. Stoffkreisläufe und antike Textilökonomie, Stuttgart 2019, 251-275.

Forschungsschwerpunkte und Projekte

  • Magna Graecia und Sizilien
  • Wissensgeschichte
  • Antike Vergangenheits- und Raumvorstellungen
  • Politische Kultur der mittleren/späten Republik und des frühen Principats
  • Konsumgeschichte mit Schwerpunkt auf dem Luxuskonsum 

Laufendes Forschungsprojekt:

  • Zweites-Buch-Projekt: Novus Mos. Die Verargumentierung von Neuerungen im politischen Diskurs der späten römischen Republik und des frühen Principats

    In meinem aktuellen Projekt untersuche ich den Übergang zwischen Republik und Principat aus der Perspektive der Verargumentierung von politischen Neuerungen. Mich interessieren die zeitgenössische Wahrnehmung sowie die argumentative Inanspruchnahme von als „Neuerungen“ präsentierten Tatbeständen im Rahmen der politischen Kultur. Konkret untersuche ich: 1) das Konzept von res novae in der späten römischen Republik und im frühen Principat; 2) die rhetorische Verhandlung politischer Neuerungen durch Argumente wie necessitas, utilitas und verecundia mit Bezug auf die politische Kommunikation in Rom und in den Provinzen; 3) den Platz des ‚Neuen‘ und ‚Innovativen‘ in den exempla; 4) die Bedeutung von Neuerungen für einen optimus status rei publicae und 5) den Erwartungshorizont an Neuerungen.

Tagungsorganisation: 

Abgeschlossene Forschungsprojekte:

  • Dissertationsprojekt (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg): Die Darstellung der Stadt Sybaris in den literarischen Zeugnissen des 5.–3. Jahrhunderts v.Chr.  

    Die Dissertation behandelt Formen der Vermittlung geographischen und historischen Wissens anhand der literarischen Zeugnisse des 5.–3. Jahrhunderts v.Chr. zur Stadt Sybaris. Das bedeutet konkret: 1) wie politische und ethnische Zugehörigkeiten konstruiert wurden; 2) welche Vorstellungen vom Stadt-Umland-Verhältnis und der Mensch-Umwelt-Interaktion vorhanden waren; 3) wie Landbesitz und Ansprüche auf Land, Grenzziehungen, polis-übergreifende Netzwerke und Bündnisse begründet und legitimiert wurden; 4) welche Praktiken des sozialen Zusammenlebens eine ‚Stadt des Überflusses‘ wie Sybaris ausmachten.

     

  • Post-Doc-Stipendium (Leibniz Universität Hannover – Centre for Textile Research an der Universität Kopenhagen): Der Konsum von Luxustextilien in Süditalien

    Anhand von drei Fallstudien (Textilhandel zwischen Sybaris und Milet, der Mantel des Sybariten Alkisthenes und das Gewebe ‚Tarantinon‘) wurde eine Textilkultur beleuchtet, die sich durch die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Techniken, aber auch durch kulturelle Präferenzen und Konsumpraktiken definieren lässt. Die Objekt-Mensch-Interaktion und das ‚soziale Leben‘ der Textilien standen dabei im Fokus.